Sippenfahrt der Wildkatzen von Stamm St. Lorenz

Aufbruch, „Frankenturbo“ und die Tücken von gebrannten Mandel auf einem Kochtisch

Freitag :Unsere Sippe traf sich am Freitag um 16.30 Uhr am Gruppenraum und sind dann direkt mit zwei Autos zu unserem Lagerplatz nach Enzendorf gefahren. Wir mussten nur wenig Material selbst transportieren. Da wir zuvor in der Gruppenstunde unser Zeltmaterial in einem Anhänger verstaut hatten. Als wir ankamen haben wir gleich angefangen unser Schlafzelt und unser Gemeinschaftszelt aufzubauen. Das Gemeinschaftszelt war eine Hochkohte. Dies war für uns eine Primäre, aber es hat erstaunlich gut geklappt und war super ausgespannt. Anschließend haben wir darin ein Feuer geschürt und darauf Tee warm gemacht. Zum Abendessen gab es BWK. Danach saßen wir alle am Feuer und haben Lieder gesungen und Spiele gespielt. Weil es doch ziemlich kalt war, haben die Mädchen beschlossen neben dem Feuer zu schlafen.

Samstag: Wir sind um 08.00 Uhr aufgestanden und haben anschließend Pampf gekocht. Die Konsistenz war richtig gut und es gab allerlei Zutaten dazu. Danach haben wir einen Kochtisch gebaut, das haben wir nämlich am Freitag nicht mehr geschafft. Alles lief wie geplant nur das Erde schaufeln war sehr schwierig und anstrengend, weil der Boden ziemlich lehmig und steinig war. Zum Mittagessen gab es eine leckere Kartoffelsuppe mit Würstchen. Nach dem Essen hatten wir Mittagspause bis um 14.00 Uhr.

Unser Kochtisch

Wegen des schlechten Wetters waren wir am Nachmittag nicht im Klettergarten, sondern in der Fackelmann Therme in Hersbruck. Das Wasser in der Therme hätte wärmer sein können und die Rutsche „Frankenturbo“ war doch nicht so Turbo wie gedacht. Aber zum Glück hatte die Alex Emils Spielzeug dabei, mit dem wir uns die Zeit vertreiben konnten. Nach dem Bad haben wir noch die Ange vom Bahnhof abgeholt. Zum Abendessen gab es BWK. In der Hochkothe haben wir abends noch Ideen für ein Sippenprojekt gesammelt und eine Übung für die Streife am nächsten Morgen gemacht. Dann haben wir noch zwei Runden Werwolf gespielt.

 

Sonntag (sehr früh, 6.15): Vor Sonnenaufgang sind wir auf Streife gegangen. Dabei mussten mir mit unseren Sinnen den Wald „spüren“. Wir haben die Streife als Vorbereitung für unseren „Aufbruch“ in die Ranger / Roverstufe gemacht. Nach dem Frühstück, es gab Pampf, haben wir die Wanderkothe abgebaut und danach hat ein Teil der Sippe mit der Alex gebrannte Mandeln auf dem Kochtisch gemacht. Die anderen haben mit der Simone aus Spitzwegerichen einen Hustensaft gemacht. Die gebrannten Mandeln sind trotz fehlender „mittlerer Stufe“ sehr gut geworden und der Hustensaft ist auch…gut geworden. Danach haben wir die Hochkothe abgebaut und Katha hat noch eine Andacht gehalten. Zum Mittagessen gab es Geschnetzeltes. Als letztes haben wir noch den Kochtisch abgebaut und den Zeltplatz aufgeräumt.

Fazit: Kalt, abwechslungsreich, viel Neues und eine leckere Sippenfahrt 😊

 

Bericht: Tim Reis & Alexandra Loske